Geschichte über Geschichten vermitteln. Dieser Gedanke liegt der Ausstellung „KriegsEnden. Woran wollen wir uns halten?“ zugrunde, in der verschiedene Migrationsbiografien der Deutschen des östlichen Europa als Graphic Novel durch die Künstlerin Ludmilla Bartscht wortwörtlich nachgezeichnet wurden. Mehr Infos zur Ausstellung: KriegsEnden. Woran wollen wir uns halten? | IKDE
Die dabei verwandten Lebensgeschichten stammen u.a. aus den Archivbeständen des IKDE und werden in dieser Form nicht nur erinnert, sondern auch kritisch reflektiert. Die Exkursion macht insofern wissenschaftliche und museale Vermittlungsarbeit von der ersten Idee bis zur Umsetzung greifbar: Durch die Einführung in das Archiv des IKDE und seine Recherchemöglichkeiten sowie durch die mediale Umsetzung lebensgeschichtlicher Zeugnisse im Rahmen der Ausstellung erhalten Sie einen Eindruck in die dem Projekt zugrundeliegenden Arbeitsprozesse und Diskussionen. Außerdem erarbeiten Sie im Rahmen der Exkursion selbst erste Ideen im Dialog von Wissenschaft und ihrer künstlerischen Umsetzung. Über die Ausstellung hinausgehende Fragen zu den beruflichen Tätigkeitsfeldern Archiv und Museum können zudem diskutiert werden.
Vorkenntnisse zu den Themen des IKDE, insbesondere zu Zwangsmigration / Flucht und Vertreibung, sind erwünscht, aber nicht zwangsläufig.
Die Anmeldung zur Exkursion steht allen interessierten Studierenden offen. Bitte melden Sie sich über HISinOne an.
Exkursionsleitung: Dr. Tilman Kasten, Jana Stöxen
TN-Begrenzung: 12 Studierende
Anmeldefrist: 15. September. Bitte melden Sie sich über HISinOne an.
Kosten: Eintritt Museum: 2,-€ p.P. ; ggf. Fahrtkosten nach/von Emmendingen
Ablauf
09-12:00 Einführung in das Projekt und die Archivrecherche im IKDE
Pause; im Anschluss: gemeinsame Anreise nach Emmendingen
14-16:00 Führung durch die Ausstellung und Hintergrundgespräch, Leni Perenčević (Museumsleitung)
Abreise in Eigenregie
