Die Vertreibung meiner Großmutter aus Ungarn
Harkau ist ein Dorf in Ungarn, dessen Bewohnerinnen und Bewohner im Mai 1946 ins Unbekannte abtransportiert wurden. Unter ihnen war die Großmutter des Illustrators, der in einer Graphic Novel ihre Geschichte und die des Ortes nacherzählt. Im Vortrag gibt Christian Sohn Einblicke in seine künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Gerahmt wird die Präsentation durch eine Podiumsdiskussion mit der Historikerin Dr. Krisztina Kaltenecker.
Christian Sohn arbeitet als Motion Designer im Bereich Social Media und beschäftigt sich darüber hinaus künstlerisch mit historischen Erzählformen. // Dr. Krisztina Kaltenecker wirkt als Schriftleitung des Suevia Pannonica Archivs und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte und Kultur der Ungarndeutschen.
Der Vortrag findet im Rahmen der institutseigenen Veranstaltungsreihe „Fluchtwege. Zwangsmigration in Biografien und Bildern“ statt.
Info zum Bild: Künstlerische Darstellung der Großmutter Christian Sohns in Gedenken an die Vertreibungen 1946
