Die Haus- und Wohnforschung ist in Migrationskontexten dicht an erinnerungskulturelle Diskurse und Fragen nach einem kulturellen Erbe geknüpft. Im Rahmen des interdisziplinären Workshop „Das Haus als lebendige Erinnerung“ wird sich Jana Stöxen daher in einer Gruppe aus deutschen und französischen Forschenden mit den Verflechtungen von Erbe, Migration und Erinnerung auseinandersetzen und dabei insbesondere Perspektiven einbringen, die Rumänien und die Republik Moldau bzw. die Deutschen des östlichen Europa in und aus diesen Ländern betreffen.
Im Zentrum stehen hier u.a. Reflexionen über das Haus als narrativer Rahmen eines emotionalen und ortgebundenen Zugehörigkeitsverhältnisses sowie Verhandlungsort kollektiver Deutungen in Geschichte und Gegenwart. Auch werden mediale und museale Auseinandersetzung Eingang in das Programm finden.
Weitere Informationen zum Workshop finden Sie unter folgendem Link.
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Centre Marc Bloch e.V., Berlin (Béatrice von Hirschhausen, Serge Reubi, Alix Winter) und der Forschungsgruppe POLEN, Université d’Orléans (Anne F. Delouis, Lucie Taïeb).
