Ausstellung

Zwischen Verlust und Neubeginn. Briefe erzählen. Eine Ausstellung zu 80 Jahren Vertreibung der Deutschen aus Ungarn

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Vier Personen posieren bei einer Ehrung für ein Gruppenfoto. Zwei halten Präsentkörbe, eine Person einen Blumenstrauß.

Anlässlich des 80. Jahrestages der Vertreibung der Deutschen aus Ungarn wurde im Stadtmuseum Gerlingen, zugleich Museum der Deutschen aus Ungarn, am 21.06.2026 eine Ausstellung in Kooperation mit dem IKDE Freiburg eröffnet. Im Mittelpunkt der dem Vertriebenengedenktag (20. Juni) gewidmeten Sonderausstellung stehen Originalbriefe von Ofner Berglanddeutschen Vertriebenen aus der Zeit 1946 bis 1979, die dem Briefarchivbestand des IKDE entnommen wurden. Ergänzt wurden sie mit Fotografien, Dokumenten, Museumsexponaten und einigen Toninterviews von Eugen Bonomi, des Briefsammlers, mit dessen Nachlass das Material in das Vorgängerinstitut des IKDE kam. Auch die Lokalgeschichte der Vertreibung wurde in der Ausstellung aufgegriffen: Tausende Vertriebene, darunter viele aus Zsámbék, fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Gerlingen eine neue Heimat und prägten die Stadt, die seit 1969 die Patenschaft über die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn innehat. 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm.

 

Info zum Bild: Die Ausstellung wurde im Gerlinger Rathaussaal am 21.06.26 eröffnet mit einführenden von Worten des Bürgermeisters Dirk Oestringer der Museumsleiterin und Kuratorin Dr. Birgit Knolmayer, des Landsmannschaftsvorsitzenden Joschi Ament und der IKDE-Mitarbeiterin und Kuratorin Dr. Csilla Schell.