Das Unvorstellbare als Thema. In der vierten Folge unseres Podcasts steht Deportationen im Mittelpunkt. Sie schufen Erfahrungen, die die Kindheiten im Donauraum nachhaltig prägten: Es geht um Geschichten von Kindern, die ihre Herkunftsregionen verlassen mussten, deren Familien auseinandergerissen wurden und die unter Zwang an fremden Orten ein neues Leben beginnen sollten. Die Folgen dieser Deportationen wirken bis heute in den Lebensgeschichten nach und sind wesentlicher Teil des kollektiven Gedächtnis ‘ganzer Regionen .
Deportationsgeschichte und -geschichten sind ein Merkmal zahlreicher Gesellschaften im östlichen Europa. Beispiele dafür finden sich auch in Bessarabien, das heute größtenteils zur Republik Moldau gehört.
Wie dort die historischen Umbrüche das Leben von Kindern prägten, steht im Mittelpunkt dieser Folge. Zusammen mit der Historikerin Dr. Ludmila Cojocaru , Wissenschaftlerin und Kuratorin am Historischen Museum der Republik Moldau in Chișinău, nähern wir uns den persönlichen Erfahrungen der Betroffenen. Gemeinsam hören wir historische Tonaufnahmen, in denen Menschen über ihre Kindheitserfahrungen während der Deportation erzählen. Dadurch eröffnen sich persönliche Einblicke in ihre Erinnerungen und Erlebnisse. Ihre Stimmen, erzählend oder singend, eröffnen einen Einblick in Kindheiten, die von Verlust, Entwurzelung und Neuaushandlungen von Zugehörigkeiten geprägt waren.
Hören Sie die dritte Folge “Back to the Roots? Die Jugendarbeit des Karpatendeutschen Vereins in der Slowakei” überall, wo es Podcasts gibt - Apple Podcasts, Deezer, GetPodcast, Spotify.
