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#2 Kindheit in der Dobrudscha – Aufwachsen in einer vielfältigen Nachbarschaft

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Detail von Kinderfüßen auf einem Schotterweg.

„Wer das Glück nicht im Zuckerschlecken sucht, wer es in der Erfahrung des Alltags sucht, für den lohnt es sich, sich mit der Kindheit in der Dobrudscha zu beschäftigen“ (Niermann, M. Monika: Deutsche Kindheit in der Dobrudscha, Marburg: Elwert, 1996, S. 34.)

In der zweiten Folge unseres Podcasts greifen wir die Anregung von Monika Niermann auf und beschäftigen uns mit Kindheiten in der Dobrudscha. Doch warum richtet sich unser Blick ausgerechnet auf diese Region? 
Die Dobrudscha, gelegen zwischen Donau und Schwarzem Meer und heute Teil Rumäniens und Bulgariens, war über Jahrhunderte hinweg ein vielschichtiger Grenz- und Verflechtungsraum. Migrationen und politische Umbrüche formten die Region ebenso wie das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer, sprachlicher und religiöser Zugehörigkeit.  
Diese lange gewachsene Vielfalt prägte auch den Alltag der Kinder und Jugendlichen: Beispielsweise entstanden in Schulen oder Nachbarschaften Freundschaften über sprachliche Grenzen hinweg.  
Kindheiten eröffnen damit einen besonderen Zugang zu der Frage, wie sich das Zusammenleben in einem muliethnischen Raum gestaltete und wie daran erinnert wird.

Als Gesprächspartner haben wir dafür Tobias Wegner eingeladen, der – unter anderem – über eine besondere Expertise zur Dobrudscha verfügt. Als Kulturwissenschaftler und Historiker beschäftigt er sich mit diesem facettenreichen Kultur- und Erinnerungsraum und gibt spannende Einblicke in dessen Vergangenheit und Gegenwart.

Hören Sie die zweite Folge “Kindheit in der Dobrudscha – Aufwachsen in einer vielfältigen Nachbarschaft” überall, wo es Podcasts gibt - Apple Podcasts, Deezer, GetPodcast, Spotify.

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